Wer hätte damit gerechnet?

Ja, wer nur? Er ist zurück, der Plog, ich, die Lebensfreude. Wie konnte das passieren? Ich weiß es ja selbst nicht. Es ist spät genug für gute Ideen, warum dann nicht einfach mal einen Blogeintrag hinklatschen komponieren?

Was plane ich also im Plog? Nichts, um ehrlich zu sein. Ich würde mir sogar zutrauen, diesen Post zu verfassen und, um die Postfrequenz konstant zu halten, erst nächstes Jahr wieder zu posten. Falls ich mich aber tatsächlich aufraffen können sollte, ist hier demnächst wieder mit, wie immer, hochgradig intelligentem Content zu rechnen. Meine Sicht auf die Welt und Deutschland, auf Ereignisse und so weiter. Vielleicht kann ich mich auch zu einer sog. Professionalitätsoffensive zwingen und mir ein paar wiederkehrende Elemente ausdenken, die ich dann öfter mal besprechen würde. Zum Beispiel, eine wöchentliche Analyse des Weltgeschehens, durchaus eine Sache, zu der ich mich eigentlich berufen fühlen sollte. Oder eine Linksammlung – obwohl, das ist nun wirklich nicht hipster genug. Egal, vielleicht, vielleicht kommt es ja auch gar nicht so weit. Für Vorschläge bin ich natürlich trotzdem jederzeit offen, ich stehe auf allen Kanälen 24/7 Fuß bei Gewehr bereit.

Was passiert sonst noch so, im Leben eines Studenten? Nix! Wir haben Vorlesungsfreie Lernzeit, das heißt Klausurenphase und das beste ist: Ich kann mich nicht mal beklagen. Nur noch zwei Stück sind zu bestreiten, gut, eine davon ist natürlich ein mechanischer Klopper. Aber mich hat ja schon lange nichts mehr geschockt. Danach habe ich noch ein Maximum von neun (sic!) Tagen Ferien. Da ist natürlich an Urlaub nicht zu denken, gerade, weil ich in dieser Zeit auch noch Geburtstag habe. Stress pur! Die Ferien sind schlimmer als die Klausurenphase, ich sage es euch. Wer kann sich schon in neun Tagen unter Druck entspannen? Vielleicht ja ich, ich werde berichten.

In der Kürze liegt die Würze, demzufolge sei also an dieser Stelle gesagt:

Ich freue mich auf euch, treue Leserschaft (Ja, ihr drei seid gemeint), verbleibe also mit freundlichen Grüßen und ohne Komma hinter der Grußzeile

 

Finn Ole

für eine bessere Welt.

Ha-Ih. Vau.

“momentan geht alles echt hart den Bach runter” – so in etwa kann man momentan alle zitieren. Sei es der DAX, der Rechnungshof, der ZEW-Index, das Wetter, [Nein, die links sind nicht doof, die sind wirklich interessant und die Grafiken gehen auch wirklich bergab, falls jemand zu faul zum klicken war (Stand 15.12.11) d. Red.). Zeit also für einen Um-, Auf-, Bei- und überhaupterstmal etwas Schwung!

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negative Leberwurst.

Hugh.

Also wenn ich momentan irgendetwas in einer Menge mit genügend großer Mächtigkeit besitze habe, dann ist das eindeutig Mathe-Unterricht. 8 Stunden die Woche + 3-4 Stunden Übungsaufgaben, Nachbereitung etc. [Eine Stunde entspreche einer SWS].

Klar, ich will ja auch irgendwann mal Ingenieur werden, und von so’m bisschen Rechnen ist auch noch keiner gestorben. Was mir allerdings Sorge bereitet ist, dass die Mathematik momentan mehr und mehr Einfluss auf meinen Alltag hat.

10. November 2011

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wenn spanisch meine Sprache wär’.

Tralü!

Ab und zu bewegt man sich (mit annähernd konstanter Geschwindigkeit, zu vernachlässigendem Luftwiderstand…. WAHH, ich studiere zu viel!) durch die Straßen der Stadt in der man wohnt. Das mag einem nicht ungewöhnlich erscheinen, genausowenig wie die Tatsache, dass von Zeit zu Zeit fremdländische Sprachfetzen in den eigenen Akustikeingang getragen werden.

Jeder, der schoneinmal die verschiedenen Beschreibungen oder Inhaltsstoffe auf Verpackungen betrachtet hat, hat sicherlich bemerkt, dass diese meist nicht nur in Deutsch (aka D/A/CH = Dach) sondern auch in Italienisch, Spanisch, Russisch, Holländisch etc. pp aufgeschrieben sind.

Einige kann man nicht aussprechen (hat schonmal jemand versucht, die türkische Beschreibung anhand der Buchstaben korrekt auszusprechen?), andere kann man nicht lesen (Russisch, Arabisch, Griechisch, Hebräisch, Chinesisch, Japanisch, Südkoreanisch) – was sie alle gemeinsam haben: Ihr Text ist länger als der Deutsche.

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freier Monolog.

Leser,

momentan bin ich ja Nutznießer des sog. öffentlichen Personennahverkehrs. Wenn man also in einem Verkehrsmittel genannter Einrichtung in eine Richtung fährt, trifft man – das impliziert ja das Wort öffentlich – immer wieder auf die verschiedensten Leute. Verschieden sind viele in vielen Belangen, es gibt große, kleine, dicke, dünne, hübsche, nicht ganz so hübsche, alles halt. Normalerweise ist es in Fahrzeugen des Nahverkehrs zu jeder Tages- und Nachtzeit voll, beziehungsweise nicht leer, so ist es so, dass man, falls man einen Sitzplatz abbekommt doch meist nicht alleine, sondern neben oder zumindest gegenüber einem anderen Fahrgast sitzt.  Und in dieser intimen Situation des gegenübersitzens erlebt man mitunter die kuriosesten Dinge:

Nun ist ja jedem mittlerweile das Bild geläufig, dass sich bietet, wenn ein Mensch durch die gegend läuft, dem zwei weiße Bänder aus den Ohren wachsen – Volkskrankheit möchte man meinen, genau so, wie die Tatsache, dass die hängenden Ohrspaghetti bisher das einzige Symptom dieser sonst so unauffälligen Krankheit waren. Mittlerweile – und das konnte ich beobachten, scheint es so, dass viele der Leute, die am Auditiven-Pasta-Syndrom (kurz APS) leiden, nun auch beginnende Anzeichen von psychischer Beeinträchtigung haben:

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big city life.

Sehr geehrte Damen und Herren,

CC - Daniel Kapulla

mittlerweile bin ich schon fast vollständig in Hamburg angekommen. Die Bude ist bewohnbar, Internetleitung ist existent und wahnsinnig schnell, Supermarkt ist in der Nähe und die U-Bahnstation habe ich auch schon gefunden.

An der Uni war ich auch schon mal zwei Tage, hauptsächlich ging es darum, wie man auf dem Campus ins wireless-LAN der TU kommt, ich glaube alleine dafür musste ich mir 3-4 Stunden Vorlesung geben. Auch weiß ich jetzt, wie ich etwas drucken kann, mich in meinem Benutzeraccount anmelde etc. pp. – Das Studium kann also beginnen.

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ostfriesische Homöopathie.

Moin,

viele werden wissen, dass ich mit der Homöopathie ein wenig auf Kriegsfuß stehe. Könnte unter anderem daran liegen, dass das ganze absolut frei erfundener Schwachsinn ist. Damit nicht der Eindruck entsteht, ich wäre hier schlecht vorbereitet und würde unqualifizierte Hetztiraden aussprechen – ich weiß natürlich, dass es über 100 Studien zum Thema Wirksamkeit von Homöopathie gegeben hat, von denen übrigens keine einzige auch nur den Hauch von Sinn an Homöopathie gefunden hat. Außerdem enthalten homöopathische Kügelchen, sog. Globuli schon rein rechnerisch weniger als ein Molekül Wirkstoff pro Verpackungseinheit. Lächerlich.

Nun ist mir aber, unter anderem auch wegen des drohenden Besuch meiner Oma aus Ostfriesland aufgefallen, dass das Prinzip der Homöopathie wohl schon seit Jahrhunderten in der ältesten noch im Mannesstamm blühenden ostfriesischen Familie bekannt ist. Meine Oma fährt nicht im Hühnerstall Motorrad, nein, sie hat viel mehr für jedes körperliche und seelische Leiden ein passendes ostfriesisches Heilmittel parat.

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soziales Engagement.

Moin,

in letzter Zeit wird ja gerne über Facebook gelästert. Okay, in Sachen Datenschutz auch, aber hauptsächlich doch über Facebook-Flashmobs, -Partys, wieauchimmer man es nennen möchte.

Im Rahmen der Feierlichkeiten anlässlich des 11. Septembers (ihr erinnert euch, mein Bruder…) kam irgendeinem die Idee, man könnte Facebook-Events wie folgt nutzen – natürlich vollkommen uneigennützig:

In meinem Noch-Wohnort ist die Internetverbindung mit den Worten “Breitband, so dünn wie ein Haar” ganz gut umschrieben. Ich rufe daher zu einem Flashmob auf: Vom nächsten Ort mit VDSL Anschluss, es handelt sich um weniger als 5km Distanz, soll durch Soziales-Netzwerk-Engagement in einer gemeinschaftlichen Aktion ein Graben gegraben werden, in welchen dann Glasfaserkabel verlegt werden kann.

Ladet alle eure Freunde ein!!!

Liebe Hiebe
Finn Ole

-- Bildurheber des Fotos des FB-Events ist Joachim S. Müller